9. Fahrten zur Arbeit - Kibor-tuebingen.deWenn man einen neuen Job sucht, ist man gewöhnlich an besseren Verdienstmöglichkeiten und Chance des Aufstiegs interessiert. Es zeigt sich, dass man ferner andere Aspekte dabei in Betracht ziehen sollte. Wie ist die Entfernung von Ihrer neuen Stelle zu Ihrem Haus? Natürlich muss man diese Frage gut bedenken, bevor an sich für eine bestimmte Arbeiststelle entscheidet. Nach Statistiken müssen außergewöhnlich viele Berufstätige täglich eine lange Fahrt zur Arbeit organisieren. Jetzt soll man betonen, dass viele Personen an einer Arbeit mit ausreichenden Chancen interessiert sind. Im Fall, wenn sie eine sinnvolle Arbeitsstelle finden, sind sie bereit, jeden Tag mit dem Auto, dem Zug oder dem Bus zur Arbeit zu fahren. Man sollte sich aber dessen bewusst, dass diese Fahrten relativ hohe Kosten verursachen. Ohne Zweifel ist das ein relevanter Aspekt, den man bei der Wahl eines neuen Jobs überlegen muss. Darum fragen sich viele Berufstätige, ob diese Kosten sich absezten lassen.

Derzeit erkennt das Finanzamt ausschließlich die einfache Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte an. Das ist damit gleichgesetzt, dass nur die Hinfahrt bzw. die Rückfahrt abgesezt werden kann. Unabhängig davon, mit welchem Transportmittel man fährt, kann man 0,30 EUR je Kilometer erhalten. Bedeutend ist es, dass man nicht immer den kürzesten Weg fahren muss, damit die Strecke durch das FA akzeptiert werden kann. Man kann auch eine längere Strecke auswählen. Offensichtlich muss die Strecke verkehrsgünstiger sein.

Vorausgesetzt, dass man eine neue Arbeit sucht, kann man auch mit einem potenziellen Arbeitgeber darüber sprechen, ob er eine Kompensation für lange Fahrten garantiert. Es gibt mehrere Unternehmen, die ihren Arbeitgebern eine Lohnzulage bieten, falls sie weit von der Arbeitsstätte leben.